Samstag, 12. Januar 2013
Taxigeschichten
adelyar, 17:54h
Ich fahre ungern stockbesoffene Menschen. Mit ihnen gibt es oft Probleme. Entweder schlafen sie im Auto ein, oder sie wissen nicht, wo sie wohnen, sie reden Unsinn und im schlimmsten Fall übergeben sie sich im Fahrzeug. Je kürzer die Fahrt mit einem Besoffenen, desto besser ist das für den Taxifahrer. Aber solche Fahrten dauern irgendwie immer lange. Man hat nur rote Ampeln. Und bei jeder Ampel betet man, Gott, hoffentlich kotzt er nicht.
Gestern stieg ein junger Mann vor einer Disko ins Auto. Er nannte die Adresse, und ich fuhr los. Ich war froh, dass er nicht weit weg wohnte. Fünf Minuten ist nicht so lange Zeit, dachte ich. Aber er konnte nicht mal fünf Minuten wach bleiben. Als wir am Ziel waren, versuchte ich ihn aufzuwecken.
„Was?“, sagte er im Halbschlaf.
„Wir sind schon da.“
„Was?“
„Wir sind schon da“, widerholte ich meinen Satz etwas lauter.
„Das glaube ich dir nicht.“
„Was glaubst du mir nicht? Du hast doch diese Adresse genannt“
„Nein, das glaube ich dir nicht.“
„Hey komm schon Mann. Steig aus. Ich muss weiter arbeiten.“
Das glaube ich dir nicht“.
„Hey!“, sagte ich zu ihm. „Steigst du aus, oder soll ich dich rausschmeißen.“
„Lass mich in Ruhe.“
„Raus jetzt!“, sagte ich ganz laut.
Er wurde wach. „Was ist los“, fragte er.
„Willst du in meinem Auto übernachten“
Er warf einen Blick entlang der Straße. „Ach, wir sind schon da.“
Ich antwortete nicht.
„Wie viel?“, fragte er.
Ich nannte den Betrag. Er zahlte und verließ wackelnd das Auto, ohne ein Wort zu sagen.
Gestern stieg ein junger Mann vor einer Disko ins Auto. Er nannte die Adresse, und ich fuhr los. Ich war froh, dass er nicht weit weg wohnte. Fünf Minuten ist nicht so lange Zeit, dachte ich. Aber er konnte nicht mal fünf Minuten wach bleiben. Als wir am Ziel waren, versuchte ich ihn aufzuwecken.
„Was?“, sagte er im Halbschlaf.
„Wir sind schon da.“
„Was?“
„Wir sind schon da“, widerholte ich meinen Satz etwas lauter.
„Das glaube ich dir nicht.“
„Was glaubst du mir nicht? Du hast doch diese Adresse genannt“
„Nein, das glaube ich dir nicht.“
„Hey komm schon Mann. Steig aus. Ich muss weiter arbeiten.“
Das glaube ich dir nicht“.
„Hey!“, sagte ich zu ihm. „Steigst du aus, oder soll ich dich rausschmeißen.“
„Lass mich in Ruhe.“
„Raus jetzt!“, sagte ich ganz laut.
Er wurde wach. „Was ist los“, fragte er.
„Willst du in meinem Auto übernachten“
Er warf einen Blick entlang der Straße. „Ach, wir sind schon da.“
Ich antwortete nicht.
„Wie viel?“, fragte er.
Ich nannte den Betrag. Er zahlte und verließ wackelnd das Auto, ohne ein Wort zu sagen.
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